Ein offenes Volumen mit geringer Raumhöhe und ohne klare Funktion bot jedoch das Potenzial für neuen Wohnraum. Ziel des Umbaus war die Entwicklung eines vollwertigen Kinderzimmers, ohne die bestehende Dachkonstruktion grundlegend zu verändern.
Die geringe Deckenhöhe stellte die größte Herausforderung dar und ließ sich konstruktiv nicht anpassen. Zwei großzügige Dachflächenfenster, die als aus der Dachfläche hervortretende Elemente ausgebildet sind, verbesserten die räumliche Situation deutlich. Sie vergrößern den nutzbaren Stehbereich und bringen viel Tageslicht in den Raum. Gleichzeitig entsteht eine intensive visuelle Verbindung nach außen. Der freie Blick in den Himmel und die umliegenden Baumwipfel verleiht dem Zimmer eine unerwartete Weite und Leichtigkeit.
Entlang des bestehenden Natursteinhandlaufs ergänzt eine leichte Gipskartonwand die neue Raumgrenze. Sie nimmt auf Höhe des Zwischenpodests eine Tür auf und schafft einen eigenständigen, abgeschlossenen Raum. Der Eingriff respektiert die bestehende Treppenkonstruktion und fügt sich selbstverständlich in den Bestand ein.
So entsteht ein kompakter und klar gestalteter Raum mit hoher Aufenthaltsqualität. Das neue Kinderzimmer verbindet Funktionalität, räumliche Klarheit und Atmosphäre und eröffnet zugleich einen unmittelbaren Bezug zu Licht, Himmel und Landschaft.
Fotogafie: http://www.andreadingeldein.de
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