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4 Fehler beim Kauf einer Immobilie vom Bauträger- und wie man Sie vermeidet

Die Schwierigkeit liegt darin, dass man zum Zeitpunkt des Kaufs die Räumlichkeiten nicht kennt und sich nicht vorstellen kann, wie die Räume wirken. Gleichzeitig stehen viele Entscheidungen an. Klar- im Grunde könnte man sich zurücklehnen und abwarten, bis das Haus fertig gstellt ist. Denn beim Bauträger ist alles in der Baubeschreibung definiert. Aber will man nicht doch seine individuellen Vorstellungen einfließen lassen?

Die meisten haben sicher darüber nachgedacht, sich von einem Bausachverständigen begleiten zu lassen? Aber ist nicht vielleicht die Begleitung durch einen Architekten, der einen in allen Fragestellungen unterstützt eine gute Sache? Es erleichtert die Entscheidungen und gibt einem Sicherheit.

1.Der Grundriss passt nicht

Grundrisse lassen sich nur bedingt ändern, wenn die Sanitäranschlüsse schon gelegt und tragende Wände definiert sind. Das gilt im Prinzip auch für Neubauten, die von einem Bauträger geplant sind. Wer allerdings frühzeitig einsteigt, hat noch einige Gestaltungsmöglichkeiten. Wurde die Immobilie für eine Familie geplant, so bedarf es einer Begleitung durch einen Architekten, wenn man z.B. als kinderloses Paar einziehen möchte. Mit der Unterstützung  durch einen Experten können Wände entfernt werden, Räume zusammengelegt werden und Bäder, die eher als Nasszelle geplant waren zu Wellness-Orten umgestaltet werden. Oft geht da viel mehr, als man als Laie vermuten würde. Ein Architekt hat aufgrund seines Knowhows und seines Erfindungsreichtums überraschende Lösungen für Sie.

2.Materialienmischmasch

Welche Parkettstabbreite passt zum Raum? Lieber geölt oder lackiert? Oder doch lieber weiss oder grau behandelt? Was machen wir im Eingangsbereich? Passt die Fliese zum Parkett? Und wie steht der Küchenblock dann darauf? Sind Fensterbänke besser passend zum Parkett oder aus Stein? Und was ist mit meinen Holzmöbeln? Passt die Farbe überhaupt zum Parkett? Fragen über Fragen? Eine Matreialcollage muss her. Unterschätzen Sie nicht, dass die besten Zutaten nur dann zum perfekten Mahl werden, wenn man ein gutes Rezept hat. Auch hier gilt: Lassen Sie sich umfassend beraten von einem Architekt, der alle Stränge zusammenführen kann.

3.Qual der Wahl bei Fliesenauswahl

Weniger ist oft mehr. Das gilt vor allem der Menge der gefliesten Bereiche, als auch dem Irrglauben, dass man nur mit teuersten Fliesen edle Raumstimmungen erzeugen kann. Ganz im Gegenteil: oft sind es die Details, die entscheiden.  Allein der Verzicht auf Eckschutzschienen gibt einen moderneren Look. Monochrome Flächen- also Wand und Bodenfliesen im gleichen Material wirken ruhig und elegant. Passend dazu eine Wandfarbe und das Traumbad kann entstehen. Nervenaufreibende Sitzungen im Fliesenstudio überfordern oft. Geben Sie die Gestaltung und die Entscheidung in Profihände. Der kann auch abschätzen, ob vielleicht noch eine geflieste Duschnische raffiniert einzubauen wäre.

4.Gutes Licht braucht Erfahrung

Eine der Grundlagen für gemütliche und ansprechende Räume ist das optimale Licht.  Dazu bedarf es eines Konzepts. Die Möblierung sollte zum frühen Zeitpunkt geklärt werden, damit man die Bereiche entsprechend  mit Licht ausstatten kann. Neben dem Grundlicht benötigt man atmosphärisches Licht und Arbeitslicht. Pointierte Strahler setzen besondere Wandbereiche ins rechte Licht. Ideal ist es, wenn man einzelne Zonen unabhängig voneinander schalten kann. Mit verschiedenen Lichtszenarien kann man zusätzlich Atmosphäre schaffen. Erwarten Sie nicht, dass Sie dort Unterstützung vom Elektriker erhalten werden.  Lassen Sie sich beraten vom Lichtplaner in einem Leuchtenfachgeschäft oder lassen Sie sich von Ihrem  Architekten beraten.

 

 

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