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Kunst zum Aufladen

Wie wäre es, wenn man etwas hätte, bei dessen Anblick Glückgefühle entstehen?

Es muss 2005 gewesen sein, als ich das erste Mal in Berührung kam mit den filigranen Objekten von Lea Lenhart. In der Akademie wurden die Abschlussarbeiten präsentiert.

Selten hat mich eine Arbeit so berührt, wie Ihre fein gewebten dreidimensionalen Perlenplastiken. Es brauchte etwas Zeit, bis ich den Mut aufbrachte, diese Künstlerin um einem persönlichen Termin in Ihrem Atelier zu bitten. Ich wollte wissen, welcher Mensch hinter dieser Kunst steht. Schon nach kurzer Zeit spürte ich, dass das der Anfang einer Freundschaft werden würde.

Das Gefühl, inmitten Ihrer Arbeiten zu sitzen und umgeben zu sein von so viel Schönheit, Brillianz und Einzigartigkeit gab mir viel Energie. Bis heute ist es so, dass ich Ihr Atelier als meine persönliche Glücksaufladestation empfinde.

Unterdessen lebe ich mit vielen Ihrer Werke aus den verschiedensten Schaffensphasen. Jeder Raum fängt an zu leuchten, sobald ich Ihre Objekte aufhänge. Es ist fast so, als wenn man sich an ihnen aufladen könnte. Sie strahlen für mich Leichtigkeit aus und Lebensfreude. Selbst mein kleiner Sohn scheint das zu spüren- kramte er doch als 5-jähriger seine Münzen zusammen als es auf eine Ausstellungseröffnung von Lea ging. Mit den Worten: Mama, ich will auch so einen Glückspunkt haben von Lea. Gemeint waren Ihre ersten runden Objekte auf Plexiglas-Scheiben.

Ich empfehle jedem eine Fahrt zur aktuellen Ausstellung in der Galerie Peter Lethert in Bad Münstereifel. Dort sind bis 15.1.2017 Ihre Korallen in einer sensationellen Unterwasser Welt zu sehen. Fährt man zur Zeit der Dämmerung kann man in den Genuß Ihrer luminiszierenden Schwarzlichtobjekte kommen. Das ist ein wirklich sinnliches Erlebnis.

Mehr über Lea Lenhart.

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